Begründungstext strukturiert und leichte Sprache ergänzt
Änderungen von A2 zu A2
| Ursprüngliche Version: | A2 (Version 2) |
|---|---|
| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 24.08.2026, 11:39 |
| Neue Version: | A2 (Version 3) |
|---|---|
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 24.08.2026, 18:35 |
Titel
Antragstext
Begründung
Von Zeile 9 bis 10:
Hinweis: Antrag und Begründungstext in leichter Sprache unten (erzeugt mit ai.netzbegruenung.de)
Erläuterungen:
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Allgemein:
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Positionspapier des Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein Medienrats (18.11.2025):
https://www.ma-hsh.de/standpunkte.html?file=files/infothek/Standpunkte/Positionspapier%20des%20---MA%20HSH%20Medienrats_Von%20der%20Klick%C3%B6konomie%20zur%20B%C3%BCrger%C3%B6f-f-entlichkeit.pdf&cid=4696
Agora Digital: Policy-Paper "Digitale Souveränität durch offene Plattformen" (Nov. 2025)
Agora Digital: Policy-Paper "Digitale Souveränität durch offene Plattformen" (Nov. 2025):
https://agoradigital.de/projekte/digitale-souveraenitaet-durch-offene-plattformen/
Bündnis Offene Netzwerke, Forderungen / Positionspapier (Nov. 2025):
https://offene-netzwerke.eu/forderungen/
https://agoradigital.de/projekte/digitale-souveraenitaet-durch-offene-plattformen/
Leichte Sprache
Bündnis Offene Netzwerke, Forderungen / Positionspapier (Nov. 2025)
Antrag
https://offene-netzwerke.eu/forderungen/
(1) Was wir wollen
Der Kreisverband und seine Mitglieder wollen mehr und bessere soziale Netzwerke und Nachrichten‑Webseiten im Internet, die nicht von großen Unternehmen kontrolliert werden.
(2) Wie wir das machen
Alle offiziellen Internet‑Kanäle vom Kreisverband (Webseiten, Accounts etc.) sollen ihre Beiträge immer mindestens auf einem kostenlosen, frei zugänglichen Dienst veröffentlichen.
(3) Wie der Vorstand hilft
Der Kreisvorstand unterstützt technisch und hilft dabei, dass Menschen mit dem nötigen Fachwissen im Kreisverband zusammenkommen.
Erläuterungen
Allgemeines
Der Antrag nimmt Ziele aus einem Beschluss der Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) vom November 2025 auf. Dort steht, dass wir Vielfalt im Internet fördern und nicht nur von großen Plattformen abhängen sollen.
Zu Punkt (1)
Wir wollen uns mit den Zielen der BDK vertraut machen und diese im Wahlkampf für das Landtag‑Projekt benutzen. Wie genau wir das im Alltag umsetzen, bleibt offen. Wichtig ist, dass im Kreisverband ein stärkeres Bewusstsein dafür entsteht.
Zu Punkt (2)
Welche kostenlosen Dienste wir genau nutzen, ist noch nicht festgelegt. Beispiele für freie Dienste sind:
- Unsere eigenen Webseiten
- Mastodon (gruene.social)
- PeerTube
- Pixelfed (pixel.gruene.social)
Wir wollen trotzdem weiterhin auch auf bekannten Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok aktiv sein. Inhalte, die dort veröffentlicht werden, sollen zusätzlich über mindestens einen freien Kanal öffentlich zugänglich sein. So werden sie besser im offenen Internet sichtbar und dezentrale Dienste werden gestärkt.
Zu Punkt (3)
Der Vorstand kann die Unterstützung flexibel gestalten, je nach vorhandenen Möglichkeiten. Schon das Organisieren von Treffen von Interessierten und Fachleuten ist eine ausreichende Hilfe.
Begründung
- Plattformen wie Facebook, Instagram, X, TikTok usw. verbreiten oft demokratiefeindliche Inhalte und unterstützen rechte, antidemokratische Strömungen (z. B. Trump, AFD).
- Social Media beeinflussen stark, wie Menschen politisch denken. Unsere grünen Themen verlieren dort oft gegen Populismus, Hass und Hetze.
- Man sagt häufig, wir Grünen müssten in den sozialen Medien präsenter sein und Gegenrede leisten. Das lässt das Problem aber nicht verschwinden – es ist wie Öl aufs Feuer gießen.
Beispiele, warum das so ist:
- Mike Kuketz (Tech‑Blogger, Datenschützer) meint, dass man den Teufelskreis nur durch bewussten Rückzug und Wegnehmen der Aufmerksamkeit brechen kann.
- Redaktionsnetzwerk Deutschland hat eine Studie gezeigt: Die Algorithmen von kommerziellen Plattformen bevorzugen AFD‑Beiträge, weil sie mehr Aufregung und damit mehr Geld erzeugen.
- Plattformen verdienen an Aufregung – je stärker ein Beitrag polarisierend ist, desto mehr Geld wird damit gemacht. Sie sind also keine neutralen Orte für demokratischen Diskurs.
Was wir tun können:
- Markt öffnen: Regeln schaffen, die Plattformen verpflichten, offen und transparent zu sein und technische Schnittstellen bereitzustellen.
- Alternative Plattformen fördern: Freie, dezentrale Plattformen wie das „Fediverse“ weiter ausbauen und bekannt machen. Die Grünen sind bereits die aktivste Partei im Fediverse in Deutschland – das kann noch stärker werden.
Nützliche Quellen (in einfacher Sprache):
- Positionspapier der Medienanstalt Hamburg‑Schleswig‑Holstein (18. Nov 2025)
- Agora Digital – Policy‑Paper „Digitale Souveränität durch offene Plattformen“ (Nov 2025)
- Bündnis Offene Netzwerke – Forderungen / Positionspapier (Nov 2025)
Kurz gesagt:
Wir wollen das Internet freier und dezentraler machen, damit nicht nur große Firmen die Diskussion bestimmen. Dafür veröffentlichen wir Inhalte auf freien Diensten, unterstützen Fachleute und setzen uns für offene Regeln ein.