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            <title>Kreismitgliederversammlung August 2026: Anträge</title>
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                <title>Kreismitgliederversammlung August 2026: Anträge</title>
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                        <title>A2: Stärkung der freien und demokratischen digitalen Öffentlichkeit</title>
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                        <author>Markus Suhr</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kreismitgliederversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Kreisverband und seine Mitglieder setzen sich politisch für die Förderung und Stärkung dezentraler, offener sozialer Netzwerke und Nachrichtenportale im digitalen Raum ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Offizielle digitale Kommunikationskanäle des KV und seiner Gliederungen sollten Inhalte immer über mindestens einen freien Dienst veröffentlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Der Kreisvorstand unterstützt bei der technischen Umsetzung und fördert die Vernetzung von Expertise im Kreisverband.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Hinweis: Antrag und Begründungstext in leichter Sprache unten (erzeugt mit ai.netzbegruenung.de)</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Erläuterungen:</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Allgemein:</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Antrag übersetzt strategische Ziele aus dem Beschluss zu digitaler Souveränität von der Bundesdeligiertenkonferenz (BDK) in Hannover im November 2025 bezogen auf Social Media in pragmatische Handlungsempfehlungen für unseren Kreisverband. Insbesondere Punkt 8 des Beschlusses, &quot;Vielfalt statt Plattformdominanz - Kultur- und Medienvielfalt sichern&quot;, s. <a href="https://cms.gruene.de/uploads/assets/Verschiedenes-Digitale-Souveraenitaet-staerken-Beschluss-BDK-11-2025.pdf">https://cms.gruene.de/uploads/assets/Verschiedenes-Digitale-Souveraenitaet-staerken-Beschluss-BDK-11-2025.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>zu (1):</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir beschließen, uns inhatlich mit den Zielen des o.g. BDK vertraut zu machen und diese in der politischen Kommunikation insbesondere im Landtagswahlkampf darstellen zu können. Wie genau die beschlossene &quot;Förderung&quot; im kreispolitischen Alltag aussehen soll, ist bewusst offen gehalten. Mindestens soll im Kreisverband selbst ein stärkeres Bewusstsein für das Thema geschaffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>zu (2):</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die konkrete Ausgestaltung bleibt offen. Freie Dienste im Sinne dieses Antrags wären zunächst die eigenen Webseiten, offizielle Dienste der Grünen bzw. der Netzbegrünung wie z.B. Mastodon (gruene.social), Peertube, Pixelfed (pixel.gruene.social). Wir formulieren den Beschluss bewusst offen, auch weiterhin eine Präsenz in unfreien sozialen Medien wie z.B. Facebook, Instagram, TikTok zu bespielen. Inhalte, die in diesen geschlossenen Plattformen zur Verfügung gestellt werden, sollen immer auch öffentlich und frei zugänglich über mindestens einen weiteren Kanal ausgespielt werden - zur besseren Sichtbarkeit im freien Internet sowie zur strategischen Stärkung dezentraler Dienste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>zu (3):</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Art der Unterstützung durch den Kreisvorstand wird nicht explizit vorgegeben, sondern kann frei und entsprechend vorhandener Resourcen interpretiert werden. Organisatorische Unterstützung bei der Vernetzung von Interessierten und Personen mit entsprechender Expertise wäre z.B. bereits eine ausreichende Form der Unterstützung im Sinne dieses Antrags.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Begründung:</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Immer wieder wird festgestellt, dass Facebook, Instagram, (heute weniger) X, TikTok und Co. vor allem demokratiefeindliche Diskursthemen verstärken und einen signifikanten Anteil am Aufstieg von neurechten, antidemokratischen Kräften weltweit haben. Trump und AFD als prominente Beispiele. Social Media haben massiven Einfluss auf politische Willensbildung und unsere grünen und sozialen Themenkomplexe verlieren dort massiv gegen Populismus, Hass und Hetze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich höre dann oft, wir [Grünen] müssten in Social Media besser werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit „besser“ ist häufig gemeint: Mehr Präsenz in den genannten kommerziellen Plattformen, stärkere Vernetzung dort und mehr Gegenrede gegen populistische und demokratiefeindliche Äußerungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das ist nach meinem Verständnis keine Antwort auf das Problem, sondern Öl ins Feuer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beispielhaft zwei Verweise: Tech-Blogger Mike Kuketz formuliert meiner Meinung nach sehr treffend, dass „[d]ieser Teufelskreis (...) nur durch einen bewussten Rückzug und das Entziehen der Aufmerksamkeit durchbrochen werden [kann]“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.kuketz-blog.de/warum-das-argument-man-muesse-in-sozialen-netzwerken-bleiben-um-opposition-zu-leisten-voelliger-unsinn-ist/">https://www.kuketz-blog.de/warum-das-argument-man-muesse-in-sozialen-netzwerken-bleiben-um-opposition-zu-leisten-voelliger-unsinn-ist/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Redaktionsnetzwerk Deutschland stellt prägnant die Erkenntnisse aus einer Bertelsmann-Studie zusammen, die deutlich machen, wie sehr AFD-Positionen durch die Algorithmen der kommerziellen Social Media Anbieter bevorzugt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.rnd.de/politik/wie-social-media-den-bundestagswahlkampf-2025-beeinflusste-die-afd-als-heimlicher-gewinner-HNVMFGCYRJFRTFKODDW2B73LIQ.html">https://www.rnd.de/politik/wie-social-media-den-bundestagswahlkampf-2025-beeinflusste-die-afd-als-heimlicher-gewinner-HNVMFGCYRJFRTFKODDW2B73LIQ.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht, weil die AFD bessere Inhalte produziert oder besser den Ton trifft. Weil die Plattformen werbefinanzierte Unternehmen sind, die auf maximale Empörung setzen, um ihre Reichweite bzw. die Zeit, die Nutzer*innen im System verbringen und damit ihren Umsatz zu steigern. Kurz: Je emotionaler und umstrittener ein Beitrag, desto mehr Reaktionen ruft er hervor, desto mehr Geld verdient die Plattform. Die Plattform selbst ist keine neutrale Infrastruktur, kein freier demokratischer Diskursraum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die politischen Antworten sind meiner Meinung nach bereits gut formuliert. Das Ziel muss es sein, den Markt der sozialen Medien zu öffnen, die heute bestehenden Monopole aufzubrechen. Regulatorisch geht das über Haftung für die Inhalte, mit denen der Plattformanbieter Umsätze erzielt, und die Verpflichtung zur Bereitstellung offener technischer Schnittstellen. Das sind die vielzitierten dicken Bretter, die vermutlich auf EU-Ebene gebohrt werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der zweite Hebel ist viel einfacher und trivial: Alternativen aufbauen und bewerben. Technisch gibt es die freien Alternativen zu kommerziellen Plattformen bereits und jede*r könnte sie nutzen. Damit das geschieht, braucht es Vorreiter und eine breit angelegte, dezentrale Infrastruktur. Diese zu fördern und selbst mit aufzubauen, sollte taktisches Mittel aller öffentlichen und zivilgesellschaftlich engagierten Organisationen sein. Bündnis 90/Die Grünen sind heute bereits die am stärksten im sogenannten „Fediverse“ aktive Partei in Deutschland und wir können das weiter ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich habe drei Referenzen für bereits sinnvoll formulierte politische Handlungsoptionen rausgesucht:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Positionspapier des Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein Medienrats (18.11.2025):<br><a href="https://www.ma-hsh.de/standpunkte.html?file=files/infothek/Standpunkte/Positionspapier%20des%20MA%20HSH%20Medienrats_Von%20der%20Klick%C3%B6konomie%20zur%20B%C3%BCrger%C3%B6ffentlichkeit.pdf&amp;cid=4696">https://www.ma-hsh.de/standpunkte.html?file=files/infothek/Standpunkte/Positionspapier%20des%20--MA%20HSH%20Medienrats_Von%20der%20Klick%C3%B6konomie%20zur%20B%C3%BCrger%C3%B6f-f-entlichkeit.pdf&amp;cid=4696</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Agora Digital: Policy-Paper &quot;Digitale Souveränität durch offene Plattformen&quot; (Nov. 2025):<br><a href="https://agoradigital.de/projekte/digitale-souveraenitaet-durch-offene-plattformen/">https://agoradigital.de/projekte/digitale-souveraenitaet-durch-offene-plattformen/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bündnis Offene Netzwerke, Forderungen / Positionspapier (Nov. 2025):<br><a href="https://offene-netzwerke.eu/forderungen/">https://offene-netzwerke.eu/forderungen/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h1>Leichte Sprache</h1></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2><strong>Antrag</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>(1) Was wir wollen</strong><br>
Der Kreisverband und seine Mitglieder wollen mehr und bessere soziale Netzwerke und Nachrichten‑Webseiten im Internet, die nicht von großen Unternehmen kontrolliert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>(2) Wie wir das machen</strong><br>
Alle offiziellen Internet‑Kanäle vom Kreisverband (Webseiten, Accounts etc.) sollen ihre Beiträge immer mindestens auf einem kostenlosen, frei zugänglichen Dienst veröffentlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>(3) Wie der Vorstand hilft</strong><br>
Der Kreisvorstand unterstützt technisch und hilft dabei, dass Menschen mit dem nötigen Fachwissen im Kreisverband zusammenkommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Erläuterungen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Allgemeines</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Antrag nimmt Ziele aus einem Beschluss der Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) vom November 2025 auf. Dort steht, dass wir Vielfalt im Internet fördern und nicht nur von großen Plattformen abhängen sollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Zu Punkt (1)</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen uns mit den Zielen der BDK vertraut machen und diese im Wahlkampf für das Landtag‑Projekt benutzen. Wie genau wir das im Alltag umsetzen, bleibt offen. Wichtig ist, dass im Kreisverband ein stärkeres Bewusstsein dafür entsteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Zu Punkt (2)</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Welche kostenlosen Dienste wir genau nutzen, ist noch nicht festgelegt. Beispiele für freie Dienste sind:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Unsere eigenen Webseiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mastodon (gruene.social)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>PeerTube</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Pixelfed (pixel.gruene.social)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir wollen trotzdem weiterhin auch auf bekannten Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok aktiv sein. Inhalte, die dort veröffentlicht werden, sollen zusätzlich über mindestens einen freien Kanal öffentlich zugänglich sein. So werden sie besser im offenen Internet sichtbar und dezentrale Dienste werden gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h4>Zu Punkt (3)</h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Vorstand kann die Unterstützung flexibel gestalten, je nach vorhandenen Möglichkeiten. Schon das Organisieren von Treffen von Interessierten und Fachleuten ist eine ausreichende Hilfe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><h2>Begründung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Plattformen wie Facebook, Instagram, X, TikTok usw. verbreiten oft demokratiefeindliche Inhalte und unterstützen rechte, antidemokratische Strömungen (z. B. Trump, AFD).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Social Media beeinflussen stark, wie Menschen politisch denken. Unsere grünen Themen verlieren dort oft gegen Populismus, Hass und Hetze.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Man sagt häufig, wir Grünen müssten in den sozialen Medien präsenter sein und Gegenrede leisten. Das lässt das Problem aber nicht verschwinden – es ist wie Öl aufs Feuer gießen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Beispiele, warum das so ist:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li><strong>Mike Kuketz</strong> (Tech‑Blogger, Datenschützer) meint, dass man den Teufelskreis nur durch bewussten Rückzug und Wegnehmen der Aufmerksamkeit brechen kann.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li><strong>Redaktionsnetzwerk Deutschland</strong> hat eine Studie gezeigt: Die Algorithmen von kommerziellen Plattformen bevorzugen AFD‑Beiträge, weil sie mehr Aufregung und damit mehr Geld erzeugen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Plattformen verdienen an Aufregung – je stärker ein Beitrag polarisierend ist, desto mehr Geld wird damit gemacht. Sie sind also keine neutralen Orte für demokratischen Diskurs.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was wir tun können:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li><strong>Markt öffnen:</strong> Regeln schaffen, die Plattformen verpflichten, offen und transparent zu sein und technische Schnittstellen bereitzustellen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li><strong>Alternative Plattformen fördern:</strong> Freie, dezentrale Plattformen wie das „Fediverse“ weiter ausbauen und bekannt machen. Die Grünen sind bereits die aktivste Partei im Fediverse in Deutschland – das kann noch stärker werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Nützliche Quellen (in einfacher Sprache):</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Positionspapier der Medienanstalt Hamburg‑Schleswig‑Holstein (18. Nov 2025)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Agora Digital – Policy‑Paper „Digitale Souveränität durch offene Plattformen“ (Nov 2025)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bündnis Offene Netzwerke – Forderungen / Positionspapier (Nov 2025)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Kurz gesagt:</strong><br>
Wir wollen das Internet freier und dezentraler machen, damit nicht nur große Firmen die Diskussion bestimmen. Dafür veröffentlichen wir Inhalte auf freien Diensten, unterstützen Fachleute und setzen uns für offene Regeln ein.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 18:35:08 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Stärkung der freien und demokratischen digitalen Öffentlichkeit</title>
                        <link>https://kv-rd-eck.antragsgruen.de/kmv2608/motion/104584</link>
                        <author>Markus Suhr</author>
                        <guid>https://kv-rd-eck.antragsgruen.de/kmv2608/motion/104584</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kreismitgliederversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Kreisverband und seine Mitglieder setzen sich politisch für die Förderung und Stärkung dezentraler, offener sozialer Netzwerke und Nachrichtenportale im digitalen Raum ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Offizielle digitale Kommunikationskanäle des KV und seiner Gliederungen sollten Inhalte immer über mindestens einen freien Dienst veröffentlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Der Kreisvorstand unterstützt bei der technischen Umsetzung und fördert die Vernetzung von Expertise im Kreisverband.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Erläuterungen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Allgemein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Antrag übersetzt strategische Ziele aus dem Beschluss zu digitaler Souveränität von der Bundesdeligiertenkonferenz (BDK) in Hannover im November 2025 bezogen auf Social Media in pragmatische Handlungsempfehlungen für unseren Kreisverband. Insbesondere Punkt 8 des Beschlusses, &quot;Vielfalt statt Plattformdominanz - Kultur- und Medienvielfalt sichern&quot;, s. <a href="https://cms.gruene.de/uploads/assets/Verschiedenes-Digitale-Souveraenitaet-staerken-Beschluss-BDK-11-2025.pdf">https://cms.gruene.de/uploads/assets/Verschiedenes-Digitale-Souveraenitaet-staerken-Beschluss-BDK-11-2025.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>zu (1):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir beschließen, uns inhatlich mit den Zielen des o.g. BDK vertraut zu machen und diese in der politischen Kommunikation insbesondere im Landtagswahlkampf darstellen zu können. Wie genau die beschlossene &quot;Förderung&quot; im kreispolitischen Alltag aussehen soll, ist bewusst offen gehalten. Mindestens soll im Kreisverband selbst ein stärkeres Bewusstsein für das Thema geschaffen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>zu (2):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die konkrete Ausgestaltung bleibt offen. Freie Dienste im Sinne dieses Antrags wären zunächst die eigenen Webseiten, offizielle Dienste der Grünen bzw. der Netzbegrünung wie z.B. Mastodon (gruene.social), Peertube, Pixelfed (pixel.gruene.social). Wir formulieren den Beschluss bewusst offen, auch weiterhin eine Präsenz in unfreien sozialen Medien wie z.B. Facebook, Instagram, TikTok zu bespielen. Inhalte, die in diesen geschlossenen Plattformen zur Verfügung gestellt werden, sollen immer auch öffentlich und frei zugänglich über mindestens einen weiteren Kanal ausgespielt werden - zur besseren Sichtbarkeit im freien Internet sowie zur strategischen Stärkung dezentraler Dienste.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>zu (3):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Art der Unterstützung durch den Kreisvorstand wird nicht explizit vorgegeben, sondern kann frei und entsprechend vorhandener Resourcen interpretiert werden. Organisatorische Unterstützung bei der Vernetzung von Interessierten und Personen mit entsprechender Expertise wäre z.B. bereits eine ausreichende Form der Unterstützung im Sinne dieses Antrags.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Begründung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Immer wieder wird festgestellt, dass Facebook, Instagram, (heute weniger) X, TikTok und Co. vor allem demokratiefeindliche Diskursthemen verstärken und einen signifikanten Anteil am Aufstieg von neurechten, antidemokratischen Kräften weltweit haben. Trump und AFD als prominente Beispiele. Social Media haben massiven Einfluss auf politische Willensbildung und unsere grünen und sozialen Themenkomplexe verlieren dort massiv gegen Populismus, Hass und Hetze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich höre dann oft, wir [Grünen] müssten in Social Media besser werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit „besser“ ist häufig gemeint: Mehr Präsenz in den genannten kommerziellen Plattformen, stärkere Vernetzung dort und mehr Gegenrede gegen populistische und demokratiefeindliche Äußerungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das ist nach meinem Verständnis keine Antwort auf das Problem, sondern Öl ins Feuer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beispielhaft zwei Verweise: Tech-Blogger Mike Kuketz formuliert meiner Meinung nach sehr treffend, dass „[d]ieser Teufelskreis (...) nur durch einen bewussten Rückzug und das Entziehen der Aufmerksamkeit durchbrochen werden [kann]“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.kuketz-blog.de/warum-das-argument-man-muesse-in-sozialen-netzwerken-bleiben-um-opposition-zu-leisten-voelliger-unsinn-ist/">https://www.kuketz-blog.de/warum-das-argument-man-muesse-in-sozialen-netzwerken-bleiben-um-opposition-zu-leisten-voelliger-unsinn-ist/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Redaktionsnetzwerk Deutschland stellt prägnant die Erkenntnisse aus einer Bertelsmann-Studie zusammen, die deutlich machen, wie sehr AFD-Positionen durch die Algorithmen der kommerziellen Social Media Anbieter bevorzugt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.rnd.de/politik/wie-social-media-den-bundestagswahlkampf-2025-beeinflusste-die-afd-als-heimlicher-gewinner-HNVMFGCYRJFRTFKODDW2B73LIQ.html">https://www.rnd.de/politik/wie-social-media-den-bundestagswahlkampf-2025-beeinflusste-die-afd-als-heimlicher-gewinner-HNVMFGCYRJFRTFKODDW2B73LIQ.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht, weil die AFD bessere Inhalte produziert oder besser den Ton trifft. Weil die Plattformen werbefinanzierte Unternehmen sind, die auf maximale Empörung setzen, um ihre Reichweite bzw. die Zeit, die Nutzer*innen im System verbringen und damit ihren Umsatz zu steigern. Kurz: Je emotionaler und umstrittener ein Beitrag, desto mehr Reaktionen ruft er hervor, desto mehr Geld verdient die Plattform. Die Plattform selbst ist keine neutrale Infrastruktur, kein freier demokratischer Diskursraum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die politischen Antworten sind meiner Meinung nach bereits gut formuliert. Das Ziel muss es sein, den Markt der sozialen Medien zu öffnen, die heute bestehenden Monopole aufzubrechen. Regulatorisch geht das über Haftung für die Inhalte, mit denen der Plattformanbieter Umsätze erzielt, und die Verpflichtung zur Bereitstellung offener technischer Schnittstellen. Das sind die vielzitierten dicken Bretter, die vermutlich auf EU-Ebene gebohrt werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der zweite Hebel ist viel einfacher und trivial: Alternativen aufbauen und bewerben. Technisch gibt es die freien Alternativen zu kommerziellen Plattformen bereits und jede*r könnte sie nutzen. Damit das geschieht, braucht es Vorreiter und eine breit angelegte, dezentrale Infrastruktur. Diese zu fördern und selbst mit aufzubauen, sollte taktisches Mittel aller öffentlichen und zivilgesellschaftlich engagierten Organisationen sein. Bündnis 90/Die Grünen sind heute bereits die am stärksten im sogenannten „Fediverse“ aktive Partei in Deutschland und wir können das weiter ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich habe drei Referenzen für bereits sinnvoll formulierte politische Handlungsoptionen rausgesucht:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Positionspapier des Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein Medienrats (18.11.2025)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.ma-hsh.de/standpunkte.html?file=files/infothek/Standpunkte/Positionspapier%20des%20MA%20HSH%20Medienrats_Von%20der%20Klick%C3%B6konomie%20zur%20B%C3%BCrger%C3%B6ffentlichkeit.pdf&amp;cid=4696">https://www.ma-hsh.de/standpunkte.html?file=files/infothek/Standpunkte/Positionspapier%20des%20-MA%20HSH%20Medienrats_Von%20der%20Klick%C3%B6konomie%20zur%20B%C3%BCrger%C3%B6ff-entlichkeit.pdf&amp;cid=4696</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Agora Digital: Policy-Paper &quot;Digitale Souveränität durch offene Plattformen&quot; (Nov. 2025)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://agoradigital.de/projekte/digitale-souveraenitaet-durch-offene-plattformen/">https://agoradigital.de/projekte/digitale-souveraenitaet-durch-offene-plattformen/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bündnis Offene Netzwerke, Forderungen / Positionspapier (Nov. 2025)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://offene-netzwerke.eu/forderungen/">https://offene-netzwerke.eu/forderungen/</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 11:39:52 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Stärkung der freien und demokratischen digitalen Öffentlichkeit</title>
                        <link>https://kv-rd-eck.antragsgruen.de/kmv2608/motion/104582</link>
                        <author>Markus Suhr</author>
                        <guid>https://kv-rd-eck.antragsgruen.de/kmv2608/motion/104582</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Kreismitgliederversammlung möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Kreisverband und seine Mitglieder setzen sich politisch für die Förderung und Stärkung dezentraler, offener sozialer Netzwerke und Nachrichtenportale im digitalen Raum ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Offizielle digitale Kommunikationskanäle des KV und seiner Gliederungen sollten Inhalte immer über mindestens einen freien Dienst veröffentlichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Der Kreisvorstand unterstützt bei der technischen Umsetzung und fördert die Vernetzung von Expertise im Kreisverband.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Immer wieder wird festgestellt, dass Facebook, Instagram, (heute weniger) X, TikTok und Co. vor allem demokratiefeindliche Diskursthemen verstärken und einen signifikanten Anteil am Aufstieg von neurechten, antidemokratischen Kräften weltweit haben. Trump und AFD als prominente Beispiele. Social Media haben massiven Einfluss auf politische Willensbildung und unsere grünen und sozialen Themenkomplexe verlieren dort massiv gegen Populismus, Hass und Hetze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich höre dann oft, wir [Grünen] müssten in Social Media besser werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit „besser“ ist häufig gemeint: Mehr Präsenz in den genannten kommerziellen Plattformen, stärkere Vernetzung dort und mehr Gegenrede gegen populistische und demokratiefeindliche Äußerungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das ist nach meinem Verständnis keine Antwort auf das Problem, sondern Öl ins Feuer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beispielhaft zwei Verweise: Tech-Blogger Mike Kuketz formuliert meiner Meinung nach sehr treffend, dass „[d]ieser Teufelskreis (...) nur durch einen bewussten Rückzug und das Entziehen der Aufmerksamkeit durchbrochen werden [kann]“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.kuketz-blog.de/warum-das-argument-man-muesse-in-sozialen-netzwerken-bleiben-um-opposition-zu-leisten-voelliger-unsinn-ist/">https://www.kuketz-blog.de/warum-das-argument-man-muesse-in-sozialen-netzwerken-bleiben-um-opposition-zu-leisten-voelliger-unsinn-ist/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Redaktionsnetzwerk Deutschland stellt prägnant die Erkenntnisse aus einer Bertelsmann-Studie zusammen, die deutlich machen, wie sehr AFD-Positionen durch die Algorithmen der kommerziellen Social Media Anbieter bevorzugt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.rnd.de/politik/wie-social-media-den-bundestagswahlkampf-2025-beeinflusste-die-afd-als-heimlicher-gewinner-HNVMFGCYRJFRTFKODDW2B73LIQ.html">https://www.rnd.de/politik/wie-social-media-den-bundestagswahlkampf-2025-beeinflusste-die-afd-als-heimlicher-gewinner-HNVMFGCYRJFRTFKODDW2B73LIQ.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht, weil die AFD bessere Inhalte produziert oder besser den Ton trifft. Weil die Plattformen werbefinanzierte Unternehmen sind, die auf maximale Empörung setzen, um ihre Reichweite bzw. die Zeit, die Nutzer*innen im System verbringen und damit ihren Umsatz zu steigern. Kurz: Je emotionaler und umstrittener ein Beitrag, desto mehr Reaktionen ruft er hervor, desto mehr Geld verdient die Plattform. Die Plattform selbst ist keine neutrale Infrastruktur, kein freier demokratischer Diskursraum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die politischen Antworten sind meiner Meinung nach bereits gut formuliert. Das Ziel muss es sein, den Markt der sozialen Medien zu öffnen, die heute bestehenden Monopole aufzubrechen. Regulatorisch geht das über Haftung für die Inhalte, mit denen der Plattformanbieter Umsätze erzielt, und die Verpflichtung zur Bereitstellung offener technischer Schnittstellen. Das sind die vielzitierten dicken Bretter, die vermutlich auf EU-Ebene gebohrt werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der zweite Hebel ist viel einfacher und trivial: Alternativen aufbauen und bewerben. Technisch gibt es die freien Alternativen zu kommerziellen Plattformen bereits und jede*r könnte sie nutzen. Damit das geschieht, braucht es Vorreiter und eine breit angelegte, dezentrale Infrastruktur. Diese zu fördern und selbst mit aufzubauen, sollte taktisches Mittel aller öffentlichen und zivilgesellschaftlich engagierten Organisationen sein. Bündnis 90/Die Grünen sind heute bereits die am stärksten im sogenannten „Fediverse“ aktive Partei in Deutschland und wir können das weiter ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich habe drei Referenzen für bereits sinnvoll formulierte politische Handlungsoptionen rausgesucht:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Positionspapier des Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein Medienrats (18.11.2025)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://www.ma-hsh.de/standpunkte.html?file=files/infothek/Standpunkte/Positionspapier%20des%20MA%20HSH%20Medienrats_Von%20der%20Klick%C3%B6konomie%20zur%20B%C3%BCrger%C3%B6ffentlichkeit.pdf&amp;cid=4696">https://www.ma-hsh.de/standpunkte.html?file=files/infothek/Standpunkte/Positionspapier%20des%20MA%20HSH%20Medienrats_Von%20der%20Klick%C3%B6konomie%20zur%20B%C3%BCrger%C3%B6ffentlichkeit.pdf&amp;cid=4696</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Agora Digital: Policy-Paper &quot;Digitale Souveränität durch offene Plattformen&quot; (Nov. 2025)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://agoradigital.de/projekte/digitale-souveraenitaet-durch-offene-plattformen/">https://agoradigital.de/projekte/digitale-souveraenitaet-durch-offene-plattformen/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bündnis Offene Netzwerke, Forderungen / Positionspapier (Nov. 2025)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><a href="https://offene-netzwerke.eu/forderungen/">https://offene-netzwerke.eu/forderungen/</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 23 Aug 2026 18:08:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Klage des Bezirksverbandes Oberfranken beim Bundesschiedsgericht zur Urabstimmung über die Satzungsreform</title>
                        <link>https://kv-rd-eck.antragsgruen.de/kmv2608/klage-des-bezirksverbandes-oberfranken-beim-bundesschiedsgericht-zur-u-19536</link>
                        <author>Vorstand des OV Bordesholm (dort beschlossen am: 12.08.2026), Vorstand des OV Bordesholm (dort beschlossen am: 12.08.2026)</author>
                        <guid>https://kv-rd-eck.antragsgruen.de/kmv2608/klage-des-bezirksverbandes-oberfranken-beim-bundesschiedsgericht-zur-u-19536</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der KV Rendsburg-Eckernförde schließt sich der Klage des Bezirksverbandes der Grünen Oberfranken beim Grünen Bundesschiedsgericht zur Urabstimmung über die Satzungsreform an, um die Prüfung und Klärung der Rechtslage für diesen Fall und und vor allem für die Zukunft herbeizuführen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Völlig unabhängig vom Ergebnis der Urabstimmung über die Reform der Bundes-Satzung in diesem Jahr gibt es berechtigte Zweifel an der Gültigkeit des Verfahrens. Aus diesem Grund hat der Bezirksverband der Grünen Oberfranken einen Antrag ans Bundesschiedsgericht gestellt, mit dem er offiziell klären lassen will, ob eine Satzungsänderung auf diesem Wege durch eine Urabstimmung rechtlich sicher möglich ist oder nicht. Damit soll nicht nur Klarheit über den konkreten Fall geschaffen werden, sondern auch für künftige Satzungsänderungen außerhalb von Bundesversammlungen. Die Zweifel begründen sich im Parteiengesetz der Bundesrepublik Deutschland und der Satzung des Grünen Bundesverbandes. Hier die Angaben und Auszüge:<br><em>Nach <span class="underline">§9 Abs. 3 des Parteiengesetzes</span> der Bundesrepublik Deutschland dürfen Satzungsänderungen nur auf einem Parteitag beschlossen werden.<br><span class="underline">Satzung des Bundesverbandes &quot;Grüne Regeln&quot; (Beschluss 16.10.2022): §27 Abs. 1</span> Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden Stimmberechtigten der satzungsändernden Bundesversammlung erforderlich. Für Satzungsänderungen gilt eine Beschlussfähigkeit von 50 % der Stimmberechtigten.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Danach müssen Satzungsänderungen auf einem Parteitag beschlossen werden und es gilt die zwei Drittel Mehrheit. Beides war bei der Urabstimmung zur Satzungsänderung nicht erfüllt.</span> Die Annahme des Bundesvorstandes, die in der Urabstimmung zur Abstimmung gestellten und mehrheitlich angenommenen Änderungsvorschläge seien wirksam geworden und als geltendes Satzungsrecht zu behandeln, beruht daher nach Auffassung des Antragstellers &quot;Bezirksverband der Grünen Oberfranken&quot; auf einer unzutreffenden rechtlichen Bewertung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Den Antrag des Bezirksverbandes Oberfranken findet ihr hier:<br><a href="https://gruene-oberfranken.de/aktuelles/">Link zur Seite des Bezirksverbandes Oberfranken &quot;Aktuelles&quot;<br>
Link zum Beitrag und zum Antrag an das Bundesschiedsgericht vom 29.07.2026</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 19:54:31 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>